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Kinderzimmerpiraten 

Leichter Aufräumen mit Kindern

Einfache Aufräumtipps, die Kinder und Eltern glücklich machen

Schluss mit Chaos, endlich Ordnung im Kinderzimmer

Kinder lieben ihr kleines Chaosland im Kinderzimmer, die Eltern dagegen wünschen sich mehr Ordnung

 

"Kannst Du nicht endlich mal wieder aufräumen? Das sieht ja aus bei Dir!" So oder so ähnlich stöhnen viele Eltern über das tägliche Durcheinander in deutschen Kinderzimmern.

Dass ständiges Ermahnen und möglicherweise Schimpfen nicht zum gewünschten Erfolg führt, sondern weitere Konflikte begünstigt, können Eltern bestätigen. Jeden Tag abgelegte Kleidung auf dem Schreibtisch, leere Chipstüten unter dem Bett und eine übervolle Spielzeugkiste ausgekippt auf dem Fußboden - der Machtkampf hat begonnen.

 

Weil: Eltern und Kinder eine sehr unterschiedliche Einstellung zum Thema: "Aufräumen" haben. 

 

Kleinkinder und ihr Revier/ Indoor

 

Bereits kleine Kinder können sehr gut eine nachvollziehbare Ordnung verstehen, die ihnen seitens ihrer Eltern/Erziehungsberechtigten vorgelebt wird. Das Kind lernt jeden Tag Neues, braucht aber auch seine Grenzen und möchte Regeln anwenden lernen und dabei aktive, liebevolle Unterstützung. Das muss das Kind jedoch erst einmal lernen. Nämlich vorgelebt von Eltern und großen Geschwistern. 

 

Sie als Eltern geben in Allem den Takt vor!


Ob es die Art des Aufräumens ist, die das Kind bei Ihnen abschaut, oder ob es die Art ist, wie Sie mit Unordnung selbst umgehen, all das nimmt das Kind unbewusst auf und verinnerlicht diese Vorgehensweise. Ohne wenn und aber müssen Sie sich hinterfragen, ob Sie Ihrem Kind die Ordnung vorgeben/vorleben, die Sie von Ihrem Kind jeden Tag erwarten.

 

  • Räumen Sie Ihre Dinge gleich weg oder liegen manche auch noch Übermorgen dort?

  • Hat Alles in Ihrem Haushalt seinen festen Platz oder muss man erst noch suchen?

  • Haben Sie Ihren Nachwuchs von klein auf in die familiäre Ordnung einbezogen?

  • kann sich Ihr Kind schon selbst seine Kinderkleidung aussuchen und wegräumen?

  • Kann Ihr Kind in seinem Kinderzimmer mit entscheiden, wo welche Spielzeuge hin geräumt werden? Gibt es entsprechende Kindermöbel, die praktisch sind?

  • Halten Sie vereinbarte Rituale ein, die dem Kind einen festen Rahmen geben, an dem es sich orientieren kann? 

  • ...oder werden Aufforderungen willkürlich und spontan ausgesprochen?

Kinder und ihr Revier/ Outdoor

Wenn Kinder sich mal richtig austoben wollen, sollte man mit ihnen/sollen sie nach draußen gehen. Keine neue Weisheit... 

 

Vielmehr ist es heute so, dass Kinder viel zu wenig draußen spielen, sich bewegen, mit Spielkameraden zusammen kommen, Abenteuer erleben oder sich sogar schmutzig machen dürfen. Beschäftigungsideen für Outdoor zu finden, sind für viele Eltern, gerade innerhalb der Woche, schwierig umzusetzen. Tagsüber sind die Kinder in der Kita, in der Schule, nachmittags werden i.d.R. noch Hausaufgaben erledigt. Dann ist es auch schon Zeit für das gemeinsame Abendessen. Somit begrenzt sich die gemeinsame Zeit im Freien mit den Kindern auf das Wochenende. 

Möglichkeiten und Ideen, wie man Kindern das Outoor-Spielen attraktiv gestalten kann:

  • gehen Sie mit Ihrem Kind einfach in den Wald

    • nicht nur ein Spaziergang, das wäre viel zu langweilig; erfinden Sie Versteckspiele, Schatzkiste finden oder bestimmen​ Sie mit dem Kind Pflanzen und Tiere, Apps dazu kann man runterladen

  • machen Sie Ballspiele im Garten oder im nahegelegenen Park

    • nehmen Sie Luftballons mit oder ein Federballspiel​

  • Boccia-Kugeln mitnehmen und einfach im Hof, auf dem Spielplatz, im Park loslegen

  • gehen Sie mit dem Kind an einen ungefährlichen Bachlauf, lassen Sie das Kind erkunden, was es hier zu entdecken gibt

    • Kaulquappen, kleine Fische/Krebse entdecken, fotografieren, Wasserschnecken finden...immer mit der Aufsicht, dass glitschige Steine oder Strömung zu kleinen Ausrutschern führen können.​​

  • Forschen und Experimentieren ist für Kinder immer ein beliebtes Abenteuer, unterstützen Sie diesen natürlichen Entdeckerdrang

    • Forscherzubehör zum Geburtstag schenken, das macht Lust auf Entdeckertouren​

    • Forscherkisten, die Anleitungen und Zubehör enthalten, können Sie für eine kleine Gebühr, z.B. für die Kinder-Geburtstagsfeier, ausleihen 

 

Kinder sind von Grund auf kooperativ und lernbegierig!

 

Das Kind beobachtet und hört ganz genau, wie in der Familie mit diesem Thema umgegangen wird. Es möchte so sein wie Sie. Es möchte alles richtig machen, Kinder wollen gefallen. Es ahmt Sie nach. Und das schon von Beginn an. Wissenschaftliche Studien dazu haben bewiesen, dass kleine Kinder uns imitieren, um sich an das Leben anzupassen und eine feste Bindung zu den Eltern aufzubauen. Allerdings sollten Sie als Eltern bedenken, dass Kinder erst dann wirklich aufräumen können, wenn sie in der Lage sind, Farben, Formen, Materialien zuordnen zu können. Und ganz wichtig: Loben, loben, loben, wenn Ihr Sprössling die Sache gut gemacht hat. 

Schulkinder/Jugendliche und Ihr Revier

Wenn wir uns der Zielgruppe "Jugendliche" nähern, wird das Aufräumen richtig spannend. Hier können wir nicht mehr von Nachahmen und Lernen wollen sprechen, hier sind wir im Bereich: Überzeugung angekommen. 

  • Hilft Ihr Teenager im Haushalt oder steht an Ihrer Haustür: "Hotel Mama"?

  • Haben Sie feste Regeln vereinbart, die Eltern/Geschwister zu unterstützen?

  • Hat Ihr Sohn/Ihre Tochter genügend Freizeit, die sie in Ihrem Zimmer frei nach Wahl nutzen kann?

  • Nehmen Sie sich jeden Tag Zeit für Ihren Sprössling? Zu Gesprächen, gemeinsamen Aktionen?

Teenager machen ihr eigenes Ding! So ist das. Aber: Sie als Eltern können viel tun, damit diese Veränderungszeit für Ihre Tochter/Ihren Sohn nicht noch schwieriger wird. Das aufgeräumte Zimmer ist in dieser Zeit eher nebensächlich. Ihr Kind hat andere Sorgen. Vereinbaren Sie Ziele, die realistisch sind und Ihr Kind nicht das Gefühl geben, das äußere Ordnung vor innerer Ordnung geht.

Unterstützung soll Familien zufriedener machen, nicht bevormunden

Meine Aktion in Form von Unterstützung ergänzt deshalb nur Ihre Familienregeln, ich unterbreite Ihnen nach der gemeinsamen Bestandsaufnahme mit Ihrem Kind Vorschläge. Gemeinsam mit Ihrem Kind schauen wir auf das, was geändert werden sollte. Wir klären und erarbeiten daraus unseren Aktionsplan, der wiederum mit Ihrem Kind abgestimmt wird. Alles wird gemeinsam mit Freude vereinbart.

 

Bereits bestehende Regeln werden ergänzt und umgesetzt und Ruhe kehrt in die Familie ein. Äußere Ordnung im Kinderzimmer sorgt direkt für innere Ordnung in der Familie, nachhaltige Ordnungssysteme und mehr Gelassenheit und Freude in der Familie. 

Denn Ordnung ist eine Motivation, kein Zwang, der noch mehr Stress erzeugen soll.

 

Deshalb gehen wir auch nicht mit 100%igem Veränderungswunsch an das Thema heran, sondern hier reichen lediglich 20-30%. Schon kleinste Veränderungen bei Ihnen zuhause wirken sich positiv aus. Und aus diesen Veränderungen und Wahrnehmungen erledigen Sie als Familie die restlichen offenen Posten.

Wie hat Conny Weckauff ihre Kinder zu Ordnung halten erzogen?

Es ist zwar schon einige, viele Jährchen her, aber auch mein Mann und ich mussten uns täglich dieser Frage nach aufräumen und Ordnung halten stellen. Einfacher war es, als wir mit Ihnen die Aufgaben besprochen haben, die in einer Familie täglich anfallen. Was altersbedingt möglich war, wurde den Kindern in Absprache übertragen. Dadurch haben Sie ein ganz natürliches Zusammengehörigkeitsgefühl entwickelt. Kein "Hotel Mama". Die frühe Verantwortung für die Erledigung der Aufgaben hat sie selbständig gemacht. Dadurch haben sie aber auch erlebt, wie viel Arbeit es macht, eine Wohnung zu putzen oder den Rasen zu mähen. 

Wo ist der Sinn des Aufräumens?

Klar ist aber auch, dass unsere Kinder Begründungen für ihr Tun verlangt haben, sie wollten wissen, welchen Sinn und Zweck die geforderte Aktion hatte. Und ich glaube, das ist der Kern der Sache: Wenn Kinder nach vollziehen können, warum sie dies oder jenes für die Familie erledigen sollen, können sie erst Verständnis dafür entwickeln.

Beide Kids haben Regeln grundsätzlich verstanden und umgesetzt und sind vielleicht deshalb auch schon früh selbständig geworden; hatten Freude daran, das Familienleben mit zu gestalten. Warum wundert es mich nicht, dass meine Beiden ihr Leben im Griff haben, sich selbst gut bekochen können, prima Handwerken oder ihre Mam heimlich beim Skydiving anmelden?

Es lohnt sich, Kinder ernst zu nehmen und zu verstehen. Nehmen Sie Ihr Kind an die Hand und verbringen so viel Zeit wie möglich mit ihm. Später einmal werden Sie den Erfolg Ihres Einsatzes erleben, Ihre Conny Weckauff

Kinder lesen Schatzkarte

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