Was macht Stress mit Dir?

...oder, warum lassen wir uns von täglichen Herausforderungen schnell aus der Ruhe bringen?





Kleine oder große Sorgen, die uns täglich ereilen, können wir oftmals nicht vorhersehen.

Sie kommen und gehen, ob wir wollen oder nicht. Unser Tagesablauf scheint durch Termine, Vereinbarungen, geplante schöne Aktionen vorbestimmt, und dann, plötzlich, ein negatives Ereignis, mit dem wir nicht rechnen konnten.


Was macht das in dem Moment mit Dir?

  • Bist Du eher der Typ, der dann zusammen zuckt und sich duckt?

  • Oder bist Du gefühlsmäßig gewappnet und kannst es erst mal Durchatmen?

  • Wirst Du eher fahrig?

  • Kannst Du kaum noch denken, weil sich alles überschlägt?

  • Oder suchst Du Dir Hilfe, Unterstützung, um diese Situation zu überstehen?

  • Raufst Du Dir im wahrsten Sinne des Wortes die Haare?

  • Oder bist Du der Mensch, der sich erst mal hinsetzt und nach denkt?


Egal, wie Du mit plötzlichen Veränderungen nach außen umgehen kannst,

  • Dein Körper läuft auf Hochtouren, um sich zu schützen

  • Puls erhöht sich sofort

  • Du fängst an zu schwitzen

  • Deine Hände werden kalt

  • Adrenalin schießt in Deine Muskeln, Du bist bereit, weg zu laufen

  • Dein Atmen wird jetzt schneller


Warum erzähle ich Euch heute von "Stress im Alltag"? Weil dieses Thema auch mit Ordnung und Aufräumen zu tun hat!


Vielleicht erkennst Du Dich hier wieder?

  1. wenn ich in Stress bin, vergesse ich gleich, was andere gerade mit mir besprochen haben

  2. ich werde unaufmerksam, wenn ich unter Zeitdruck stehe

  3. wenn ich mich aufrege, bin ich eigentlich nicht ganz da

  4. in Phasen, in denen ich überarbeitet nach Hause komme, kann ich mich noch schlechter auf den Haushalt konzentrieren

  5. wenn meine Kinder sich streiten, gerate ich in Stress, weil ich oftmals nicht weiß, wie ich reagieren soll, es ist mir zu viel

  6. ich kann abends nicht abschalten, weil ich mich immer noch im Arbeitsmodus befinde

  7. ich bin meistens zu spät, weil ich mich schnell ablenken lasse und deshalb mein Zeitmanagement darunter leidet

  8. manchmal bin ich ungerecht zu meiner Familie, weil mir alles über den Kopf wächst

  9. ich kann mich selbst nicht leiden, wenn ich meinen Haushalt nicht in den Griff bekomme

  10. ich lenke mich ganz gerne mit Handy oder Telefonaten ab, als mich um das Aufräumen zu kümmern

  11. ich versuche vor Freunden/Bekannten zu verstecken, dass ich keine Aufräum-Queen bin

  12. ich versuche zu vermeiden, Besuch einzuladen, weil mein Zuhause so unaufgeräumt ist

  13. manchmal lasse ich "Fünfe gerade sein", weil ich einfach keinen Anfang beim Aufräumen finde, Morgen sieht es ja so wie so wieder so aus



Wenn Du mehr als 4 dieser Aussagen bei Dir fest gestellt hast, ist der Zeitpunkt gekommen, nach zu bessern. Unsere ganz eigene, persönliche Akzeptanz und der Umgang mit Stress ist wie ein Fingerabdruck, der sich auch bei scheinbar unwichtigen Tätigkeiten wie Aufräumen zeigt.


Jeder von uns hat seine eigene Geschichte, auch beim Aufräumen und Ordnung schaffen. Stress-Situationen fordern diese individuelle Handlungsweise in verschärfter Weise. Um sich um notwendiges Aufräumen und gemütliche Ordnung kümmern zu können, braucht es eine innere Einstellung und praxistaugliche Hardware:


  • Räume jeden Tag auf! Wirklich jeden!!

  • Verändere Deine Ordnungssysteme so, dass weniger Aufwand notwendig ist

  • Vereinfache Deine Aufräumstrategie, damit so wenig Zeit wie nötig dafür aufgewendet werden muss

  • Räume jeden Monat ein Zimmer gründlich auf und werfe die Dinge weg, die Du beim letzten Mal schon hässlich gefunden hast oder die überflüssig sind, wie z.B. alte Zeitschriften oder das alte Küchenmesser, dass eh nicht mehr scharf ist

  • Besprich mit Deiner Familie machbare Ordnungsregeln, damit jeder mit hilft; so bleibt nicht alles an Dir hängen

  • Gestalte Dir die Wohnung so, dass Du praktische Ablagen findest, die Sinn machen und nicht nur stylisch sind

  • Gib Dir Zeit, wenn Du aufräumen willst. Denn nichts ist schlimmer als dass Du in Zeitdruck gerätst

  • Mach das Aufräumen zu einem kleinen Home-Event: Musik an, gute Laune und die innere Lust, etwas zu schaffen


Nicht jeder von uns hat das Talent, seine Wohnung, sein Büro, scheinbar mit Leichtigkeit in einem aufgeräumten Zustand zu bringen. Muss auch gar nicht sein!

Mit etwas Übung und systematischer Planungssicherheit kann das jeder von Euch.



Ich haue jetzt mal meine Lieblings-Zitate dazu raus:


Was Du in 30 Sekunden nicht findest, ist nicht an seinem Platz!

Gute Organisation und systematische Grundordnung können unsere "Helferlein" sein, die uns in vielen Alltags-Situationen den Halt geben, den wir gerade jetzt brauchen. Somit reduzieren wir Stress in ganz einfacher Weise.


Nie mit leeren Händen!

Egal, in welchem Raum Du Dich befindest, welchen Schrank Du öffnest; Du nimmst Unnötiges, was dort nicht hin gehört, mit. Und Du legst es dann dort ab, wo es sein sollte. Und wenn es Müll ist, so wie so. Deine Kinder können an diese Aufräumweise leicht gewöhnt werden.


Was Du 15 Monate nicht mehr in den Händen hattest, kann weg!

Es häufen sich ja Dinge an, das glaubst Du nicht!

Letztens war ich bei einem Kunden, der hortete im Keller seit 25 Jahren die Lieblingsspielsachen seiner inzwischen erwachsenen Kinder, weil er glaubte, dass diese Sachen für die nicht existierenden Enkel sinnvoll wären.

Der Keller war eigentlich nicht mehr zu betreten, so voll war dieser. Sicherlich waren hier einige Schätzchen dabei, die man bei Ebay durch aus zu Geld machen könnte, aber er wollte sich partout nicht davon trennen. Was macht man in einem solchen Fall? Überzeugungsarbeit und viel Empathie. Wir haben letztlich einen Kompromiss geschlossen und alle waren zufrieden.


Räume jedes Jahr den Keller gründlich auf und Du fühlst Dich wohler!

Gut, wertvolle Spielsachen für die zu erwartenden Enkel zu verwahren, kann ich nach voll ziehen. Da hängen viele schöne Erinnerungen daran...aber 23 leere Schraubgläser? Wenn man nicht zu denen gehört, die jede Woche Marmelade einkochen, sollte man sich überlegen, warum der Karton mit bereits vorhandenen 20 Gläsern nicht ausreicht?

Aber Obacht: manch gutes Schraubglas tut gut daran, aufgehoben zu werden. Es eignet sich hervorragend, um Nägel, Muttern, Teelichter oder andere Kleinteile aufzubewahren. Man sollte nur schauen, dass man keine "Leere-Schraubgläser-Sammelwut" entwickelt. ;-)



Keiner von uns ist gewappnet genug, um bei stressigen Situationen cool zu reagieren.

Aber wir können etwas dafür tun, dass wir täglichen, hausgemachten Stress fast unbeschadet überstehen lernen!


FAZIT

Gute Organisation und systematische Grundordnung können unsere "Helferlein" sein, die uns in vielen Alltags-Situationen den Halt geben, den wir gerade jetzt brauchen.


Wenn Du das Gefühl hast, meine Unterstützung täte Dir gut, melde Dich einfach bei mir. Wir reden darüber und handeln dann. Tu Dir was Gutes und mach den 1. Schritt.


LIEBER-ORDENTLICH ist für Dich da.