Bewerbung abgeschickt, um dann?

#Das Vorstellungsgespräch

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SCHÜLER ZUKUNFT





Eigentlich denkst Du, dass Du mit Sicherheit für das bevorstehende Vorstellungsgespräch gut vorbereitet bist.


  • Du hast Dich über diesen Betrieb ausführlich erkundigt, sonst hättest Du Dich dort nicht beworben

  • Du bist mit Deiner schriftlichen Bewerbung gut angekommen und hast die begehrte Einladung zum Vorstellungsgespräch bekommen; Termin steht.

  • Du hast Dir Zeit genommen und Dich im Internet nach div. Inhalten zum Thema: Vorstellungsgespräch schlau gemacht, gut so!


Aber wir schauen uns das mal gemeinsam an:


Wie sieht es mit Deinem persönlichen Auftreten aus?

Du kannst mir glauben, wir Personaler haben ein Adlerauge auf Alles! Damit meine ich auch Alles!


Zunächst kommt es auf Deine Pünktlichkeit an!

Jede Minute, die Du zu spät kommst, wird mit Kritik enden. Sei unbedingt 10 Minuten vor Deinem Termin am Empfang. Das hinterlässt einen guten Eindruck und Du kannst Dich zudem noch etwas entspannen und Dich gedanklich auf das bevorstehende Gespräch vorbereiten.


Dein Outfit?

  • das sollte nicht zu auffällig, sondern seriös rüber kommen

  • keine Freizeitklamotte, auch wenn Du Dich beim Webdesigner bewirbst

  • Du kleidest Dich förmlich, nicht zu steif, so dass Du Dich wohl fühlst, trägst Du diese Kleidung bereits 1-2 Mal vorher.

  • keine Schweißflecken bitte

  • kein zu aufdringliches Parfum

  • frisch frisierte Haare, am Besten vor ein paar Tagen noch vom Friseur nach geschnitten

  • kein kurzer Rock und kein T-Shirt ohne Jacke!

  • ...ach und: gepflegte Schuhe sind natürlich obligatorisch


Wie hast Du Dich auf das Gespräch vorbereitet?

Du solltest Dir zuhause bereits in einem kleinen Notizbuch Fragen formuliert haben, die Du unbedingt mit dem Personaler klären möchtest. Zudem hast Du Dir über das Unternehmen/den Betrieb Basic-Wissen angeeignet. Das Internet hilft Dir hier gut weiter. Sonst fragst Du Deine Eltern/Freunde/Bekannt aus. Diese Notizheft nimmst Du mit in das Gespräch.



Deine Haltung im mündlichen Austausch!

Körpersprache ist nicht zu verstecken, die Gesprächspartner Deines Wunschunternehmens sehen Dich an und schätzen Deine Körpersprache ein. Das haben sie so gelernt und das ist auch gut so. Denn Worte sind das Eine, die Körpersprache aber lügt nicht!

Bereits bei der Begrüßung, wenn man Dir die Hand zur Begrüßung hinhält, verrätst Du Dich bereits. Auch wenn Du nicht willst, kommt Deine Begrüßung entweder gut oder schlecht an. Hier meine Tipps: Schau dem Gegenüber direkt in die Augen, Händedruck kurz und prägnant. Merk Dir unbedingt den Namen Deines Gesprächspartners, wenn Du diesen nicht schon erhalten hast.

  • Man wird Dir einen Platz im Besprechungsraum anbieten.

  • Man wird Dir ggf. ein Getränk anbieten. Bleib locker, nimm ruhig das Getränk an. Das entspannt Dich.

  • Schau Deinem Gegenüber in die Augen und warte, bis er das Gespräch eröffnet.

  • Sitze gerade und lege Deine Hände ruhig auf den Tisch, nicht unter dem Tisch lassen!

  • Und bleib auch während der ganzen Zeit des Gespräches gerade sitzen, sink nicht in Dich zusammen oder räkele Dich auf dem Stuhl - No Go!


Man wird Dich auffordern, von Dir zu erzählen. Pass jetzt gut auf, dass Du nicht zu lange und zu monologartig wirst. Es ist immer so, dass man zeitlichen Platz für Gegenfragen lassen sollte.


Schreib Dir Fragen oder Antworten in Dein Notizbuch, das wird von Personalern gern gesehen, denn das zeigt, dass Du strukturiert arbeiten kannst und Interesse hast.

Lass im Idealfall ein Dialog entstehen, der beiden Parteien Freude macht.



Die Entscheidung


Fast alle Firmen entscheiden sich natürlich nicht sofort für Dich. Sie werden Dich bitten, Dich ein paar Tage zu gedulden. Frag nach, wie lange diese Entscheidungsphase dauert, wenn sie Dir das nicht von selbst erzählen.


Verabschiede Dich höflich mit dem Dank für das nette Gespräch. So bleibst Du in positiver Erinnerung.


Und wenn Du nach vereinbarter Zeit nichts vom angestrebten Unternehmen gehört hast, frage ruhig telefonisch nach - Du hast ja die Durchwahl der Personalabteilung. Das ist auf jeden Fall erlaubt und zeigt, dass Du weiterhin starkes Interesse hast.




Jetzt kannst Du nur noch auf eine gute Nachricht hoffen. Du hast bisher alles richtig gemacht und darfst Dir verständlicherweise große Hoffnung auf die gewünschte Stelle machen.


Sei aber nicht zu sehr enttäuscht, wenn telefonisch oder per E-Mail eine Absage kommt. Das hat oftmals nichts mit Deinen Fähigkeiten/Qualifikationen zu tun. Der Betrieb, das Unternehmen hat immer eigene Kriterien, nach dem sie das Personal auswählt. Sie sachlich, wenn Du diese "Kröte" schlucken musst. Dieser Weg ist vielleicht verstellt, dafür tut sich ein anderer auf!


Ich wünsche Dir viel Erfolg bei Deinem Bewerbungsprozess - und wenn Du Unterstützung benötigst, ruf mich einfach an, dann üben wir das und ich bereite Dich perfekt darauf vor.


SCHÜLER ZUKUNFT

Conny Weckauff - ich halte Dir die Daumen!








Chancen auf dem Ausbildungsmarkt mit gu