Erfolg mit einer perfekten Bewerbung

Aktualisiert: Juli 4

#Das Vorstellungsgespräch - AKTUELLES


Eigentlich denkst Du, dass Du mit Sicherheit für das bevorstehende Vorstellungsgespräch gut vorbereitet bist. Sicherlich hast Du dich darauf gut vorbereitet.


  • Du hast Dich über diesen Betrieb ausführlich erkundigt, sonst hättest Du Dich dort nicht beworben

  • Du bist mit Deiner schriftlichen Bewerbung gut angekommen und hast die begehrte Einladung zum Vorstellungsgespräch bekommen; Termin steht.

  • Du hast Dir Zeit genommen und Dich im Internet nach div. Inhalten zum Thema: Vorstellungsgespräch schlau gemacht, gut so!


Aber wir schauen uns das mal gemeinsam an:


Wie sieht es mit Deinem persönlichen Auftreten aus?

Du kannst mir glauben, wir Personaler haben ein Adlerauge auf Alles! Damit meine ich auch Alles!


Zunächst kommt es auf Deine Pünktlichkeit an!

Jede Minute, die Du zu spät kommst, wird mit Kritik enden. Sei unbedingt 10 Minuten vor Deinem Termin am Empfang. Das hinterlässt einen guten Eindruck und Du kannst Dich zudem noch etwas entspannen und Dich gedanklich auf das bevorstehende Gespräch vorbereiten.


Dein Outfit?

Das sollte nicht zu auffällig sein. Keine Freizeitklamotte, auch wenn Du Dich beim Webdesigner bewirbst. Kleide Dich aber nicht wie zur Kommunion Deines Bruders ein, eher immer dezent, modern und sauber. Keine Schweißflecken bitte, kein zu aufdringliches Parfum, frisch frisierte Haare, am Besten letzte Woche noch vom Friseur nach geschnitten.

Kein kurzer Rock und kein T-Shirt ohne Jacke. Ach und: saubere Schuhe sind das oberste Prinzip.


Wie hast Du Dich auf das Gespräch gut vorbereitet?

Du solltest Dir zuhause bereits in einem kleinen Notizbuch Fragen formuliert haben, die Du unbedingt mit dem Personaler klären möchtest. Zudem musst Du unbedingt über das Unternehmen/den Betrieb die Basics wissen. Das Internet hilft Dir hier gut weiter. Sonst fragst Du Deine Eltern/Freunde/Bekannt aus. Diese Notizheft nimmst Du mit in das Gespräch.



Deine Haltung im mündlichen Austausch!

Körpersprache ist nicht zu verstecken, die Gesprächspartner Deines Wunschunternehmens sehen Dich an und schätzen Deine Körpersprache ein. Das haben sie so gelernt und das ist auch gut so. Denn Worte sind das Eine, die Körpersprache aber lügt nicht!

Bereits bei der Begrüßung, wenn man Dir die Hand zur Begrüßung hinhält, verrätst Du Dich bereits. Auch wenn Du nicht willst, kommt Deine Begrüßung entweder gut oder schlecht an. Hier meine Tipps: Schau dem Gegenüber direkt in die Augen, Händedruck kurz und prägnant. Merk Dir unbedingt den Namen Deines Gesprächspartners, wenn Du diesen nicht schon erhalten hast.

  • Man wird Dir einen Platz im Besprechungsraum anbieten.

  • Man wird Dir ggf. ein Getränk anbieten. Bleib locker, nimm ruhig das Getränk an. Das entspannt Dich.

  • Schau Deinem Gegenüber in die Augen und warte, bis er das Gespräch eröffnet.

  • Sitze gerade und lege Deine Hände ruhig auf den Tisch, nicht unter dem Tisch lassen!

  • Und bleib auch während der ganzen Zeit des Gespräches gerade sitzen, sink nicht in Dich zusammen oder räkele Dich auf dem Stuhl - No Go!


Man wird Dich auffordern, von Dir zu erzählen. Pass jetzt gut auf, dass Du nicht zu lange und zu monologartig wirst. Es ist immer so, dass man zeitlichen Platz für Gegenfragen lassen sollte.


Schreib Dir Fragen oder Antworten in Dein Notizbuch, das wird von Personalern gern gesehen, denn das zeigt, dass Du strukturiert arbeiten kannst und Interesse hast.

Lass im Idealfall ein Dialog entstehen, der beiden Parteien Freude macht.



Die Entscheidung


Fast alle Firmen entscheiden sich natürlich nicht sofort für Dich. Sie werden Dich bitten, Dich ein paar Tage zu gedulden. Frag nach, wie lange diese Entscheidungsphase dauert, wenn sie Dir das nicht von selbst erzählen.


Verabschiede Dich höflich mit dem Dank für das nette Gespräch. So bleibst Du in positiver Erinnerung.


Und wenn Du nach vereinbarter Zeit nichts vom angestrebten Unternehmen gehört hast, frage ruhig telefonisch nach - Du hast ja die Durchwahl der Personalabteilung. Das ist auf jeden Fall erlaubt und zeigt, dass Du weiterhin starkes Interesse hast.




Jetzt kannst Du nur noch auf eine gute Nachricht hoffen. Du hast bisher alles richtig gemacht und darfst Dir verständlicherweise große Hoffnung auf die gewünschte Stelle machen.


Sei aber nicht zu sehr enttäuscht, wenn telefonisch oder per E-Mail eine Absage kommt. Das hat oftmals nichts mit Deinen Fähigkeiten/Qualifikationen zu tun. Der Betrieb, das Unternehmen hat immer eigene Kriterien, nach dem sie das Personal auswählt. Sie sachlich, wenn Du diese "Kröte" schlucken musst. Dieser Weg ist vielleicht verstellt, dafür tut sich ein anderer auf!


Ich wünsche Dir viel Erfolg bei Deinem Bewerbungsprozess - und wenn Du Unterstützung benötigst, ruf mich einfach an, dann üben wir das und ich bereite Dich perfekt darauf vor.


Dein Ordnungscoach Conny Weckauff - ich halte Dir die Daumen!








Chancen auf dem Ausbildungsmarkt mit guter Vorbereitung und individuellem Training

Als ehemalige Ausbilderin für kaufmännische Berufe und langjährige Personalerin möchte ich Euch heute ein paar gute Tipps und Ratschläge geben, wie es mit dem ersehnten Ausbildungsplatz doch noch oder besser, schneller klappt.


Während meiner 20-jährigen Personalarbeit durfte ich zahlreiche junge Leute auswählen, im Test kennen lernen, in Gesprächen "auf Herz und Nieren" prüfen und gerne einstellen. Schade war es nur, wenn ich absagen musste.


Aktuelles:

Corona den Ausbildungsmarkt leider nicht gerade gefördert.

Wer sich in letzter Zeit für einen Ausbildungsplatz interessiert hat, wird gemerkt haben, dass es schwieriger geworden ist, die gewünschte Zusage zu bekommen. Warum ist das so?

Manche Ausbildungsbetriebe wissen zwar, dass es in der Coronapandemie staatliche Fördergelder gibt, zögern dennoch, 2021 die notwendige Anzahl von Auszubildenden einzustellen. Sie wollen lieber abwarten und ein Jahr aussetzen, was meiner Meinung nach das falsche Signal ist.


Gehen wir aber einmal davon aus, dass Du einige gute Ausbildungsbetriebe gefunden hast -

wie gehst Du jetzt am Besten vor?

  • Mach Dir eine gute Checkliste

  • Helfen Dir Deine Eltern vielleicht?

  • Kannst Du Freunde ansprechen, die Dir Tipps geben?

  • Oder hat die Schule Dich und Deine Schulkameraden bereits auf die Bewerberstrategie vorbereitet?

  • Kennst Du die aktuellen Bewerbungstools?

  • Weißt Du, was man vermeiden sollte?

  • Hast Du Dich über den Ausbildungsgang bei der Arbeitsagentur oder IHK/HWK intensiv informiert?

  • Bist Du sicher, dass dieser Beruf für Dich der Richtige ist?

  • Konntest Du Dich schon mal in einem Vorstellungsgespräch beweisen?

  • ...etc.

Bevor Du aber loslegst, solltest Du die diese Basics kennen:

  1. welches Rüstzeug brauchst Du unbedingt, um Dich von der Masse abzusetzen?

  2. welche Fehler solltest Du unbedingt vermeiden?

  3. welche Vorbereitungen sind unverzichtbar, um erfolgreich zu sein?


zu 1.

Versuche, Deine Bewerbung so anzufertigen, dass sie den aktuellen Standards genügt. Informiere Dich im Netz oder über andere Kanäle, wie eine moderne Bewerbung für einen Ausbildungsplatz heute aussehen muss.


zu 2.

Im Anschreiben wie auch im tabellarischen Lebenslauf kann man Fehler einbauen, die Du nicht unbedingt merkst. Vergleiche Deine Unterlagen mit denen in guten Seiten, wie diese:


zu 3.

Übe das Vorstellungsgespräch mit Deinen Eltern, mit Freunden, sei kritisch und lass Dir helfen, nimm Ratschläge an - auch die Einstellungstests kannst Du vorher üben.



Gehen wir zuerst an die wichtigste Frage aller Fragen:


1. Kannst Du Dir vorstellen, die nächsten 10 Jahre in diesem Beruf zu arbeiten?


Warum sage ich nicht: bis zur Rente?

Weil ein Beruf, eine Ausbildung heute so nicht mehr reicht. Idealerweise wirst Du in Deinem Berufsleben nur noch 1-2 Mal Deinen Beruf oder Deine Tätigkeit wechseln. Aber wie Dein Großvater, der vielleicht bis zur Rente im gleichen Betrieb gearbeitet hat, das wird es heute so nicht mehr geben. Moderne Arbeitsplätze leben davon, dass der Beschäftigte sich ständig weiterbildet, sich flexibel umorientieren kann, wenn das Unternehmen neue Strukturen vorgibt.


2. Hast Du diesen Ausbildungsberuf ausgewählt, weil Du Dir vorstellen kannst, diese Tätigkeiten überaus gerne und mit hoher Motivation zu machen?


  • Denk mal daran, was Du am Liebsten machst?

  • Welche Hobbies hast Du?

  • Welche Praktika hast Du bereits durch geführt?

  • Welche Talente hast Du außerhalb der Schule?

  • Was machst Du richtig gerne?

  • Bei welcher Tätigkeit fühlst Du Dich zufrieden und bist glücklich, musst lächeln?

Wichtig ist immer, und ich meine immer: Dein Beruf, den Du in der Ausbildung kennen lernst und von dem Du sagst, JA! Das möchte ich werden...dass Du diese Tätigkeiten mit vollem Herzen gerne machst, jeden Tag.


Wenn Du auch nur eine Spur von Zweifel hast, solltest Du den ausgewählten Berufszweig in Frage stellen. Such nach Alternativen. Sprich mit Freunden, der Familie über Deine Zweifel, bevor Du Dich bewirbst.


Wenn Du aber sehr sicher bist, kommen wir dann zu einem wichtigen Schritt:


Die schriftliche Bewerbung


Im Netz und in der Schule hast Du bestimmt schon viel darüber gelernt, gehört und gelesen. Sicherlich bist Du der Meinung, dass Du gut gerüstet an den PC gehen kannst, um Deine Bewerbung zu formulieren und druckfertig herzustellen.


1. Dein Anschreiben


Dein Anschreiben an die ausgesuchten Firmen ist Deine Visitenkarte! Das lesen die Personaler zuerst. Hier musst Du besonders sorgfältig arbeiten, kein einziger Fehler darf hier vorkommen, nicht Einer!


Wenn Du noch nicht genau weißt, wie man ein solches Anschreiben sicher und korrekt anfertigt, schau mal hier. Und lass das Schreiben, wenn Du es fertig gestellt hast, von mindestens 2 Personen durch lesen. Erst dann ist es perfekt.


Du findest hier etliche Mustervorlagen, die Du Dir genau ansehen solltest. Des Weiteren wird hier auf weitere Vorlagen eingegangen, die Du ggf. verwenden möchtest. Lies Dir das in Ruhe durch, bevor Du startest. Diese Informationen sind Gold wert; solltest Du darüber hinaus Fragen oder Unterstützung benötigen, frag einfach bei mir an, ich kann Dir wertvolle Tipps und Ratschläge geben, gerne auch für 1-2 Stunden bei Dir zuhause.


2. Dein tabellarischer Lebenslauf


Damit Dein Lebenslauf tabellarisch gut aufgebaut ist und Du nichts vergisst, schau mal in diese Seite rein. Hier wird Dir genau erklärt, wie man das richtig macht. Versuch es genau so zu machen, damit Deine Bewerbung beim Betrieb einen guten Eindruck hinterlässt.


3. Deine Zeugnisse


Du brauchst für Deine Bewerbung lediglich Dein aktuelles Schulzeugnis (das Abgangszeugnis hast Du ja noch nicht, wenn Du Dich bewirbst) und Deine Praktikumsbescheinigungen oder -zeugnisse. Erwähne im Anschreiben ruhig, wenn Du z.B. ein Ehrenamt bekleidest oder Dich im Sport besonders engagierst.


4. Unterlagen einscannen


Heutzutage ist es normalerweise üblich, seine Bewerbung nicht mehr in Papierform per Post an das Unternehmen zu senden, sondern per Email im pdf-Format. Schau mal in diese Informationsseite rein, hier wird schön erklärt, wie Du es richtig machst und die Bewerbung auch ankommt. Die ausgeschriebene Ausbildungsstelle beinhaltet immer Angaben zur gewünschten Bewerbungsform. Wenn Du aber unsicher bist, ruf einfach dort an und frag nach. Vorteilhaft ist es, den Ansprechpartner namentlich zu kennen, um die Bewerbung persönlich an diesen zu richten.


5. Abwarten


Sobald Du Deine Bewerbungen abgeschickt hast, musst Du Dich in Geduld üben. In der Regel dauert es Tage, manchmal Wochen, bis man eine Rückmeldung des Unternehmens, der Personalabteilung, bekommt. In guten Firmen, wie die, in der ich gearbeitet habe, erhält der Bewerber innerhalb von 2 Tagen einen Zwischenbescheid, damit er weiß, dass seine Bewerbung eingetroffen ist und diese bearbeitet wird.


Die Personalabteilung prüft Deine Bewerbung genau, bevor sie dem Ausbilder zur weiteren Entscheidung vorgelegt wird. Sollten also Fehler in der Bewerbung vorkommen, hast Du keine guten Chancen. So gehen eigentlich alle Unternehmen vor. Dann erhältst Du schnell eine Absage, das wäre doch schade.


Hast Du diese Hürde aber genommen, erhältst Du schriftlich einen Termin für einen Eignungstest.


6. Der Eignungstest


Diese Einladung freut Dich, Du bist euphorisch und freust Dich auf den Test. Langsam!

Zuerst musst Du noch Deine "Hausaufgaben" machen. Du musst Dich unbedingt auf den Test aktuell vorbereiten.


Möglicherweise wirst Du auch zu einem Assessment-Test eingeladen. Dieser kann durchaus den ganzen Tag dauern. Aber diese Art der Einstellungstests wird Dir in der Einladung beschrieben. Keine Angst, hier wird nur sehr gründlich ausgewählt, weil das Unternehmen Bewerbung erhält, die dreistellig sind.


Vergiss bitte nicht, den Termin zum Einstellungstest rechtzeitig zu bestätigen. Das hat schon so mancher verpasst, und dann ist eine Absage natürlich normal. Das möchtest Du ja nicht.


Mein Tipp: komm zum Test ruhig mindestens eine Viertelstunde vorher in der Firma an, damit Du Dich noch "sammeln" kannst, denn jeder ist aufgeregt und somit vermeidest Du auch unverschuldetes Zuspätkommen. Vielleicht kann Dich jemand aus der Familie dorthin begleiten, der wartet, bis Du fertig bist, das würde Dir ggf. Sicherheit geben.


Die Einladung zum Vorstellungsgespräch oder - leider die Absage


Je nach dem, wie schnell die Personalabteilung die Tests ausgewertet hat, erhältst Du nach ein paar Tagen/Wochen entweder schriftlich

  • eine freundliche Absage

oder

  • eine Einladung zum ersehnten Vorstellungsgespräch


Wir gehen mal davon aus, dass Du top warst und die Einladung zum Vorstellungsgespräch auf dem Tisch hast. Gratulation! Damit hast Du schon einen Fuß in der Türe.

Um im terminierten Gespräch eine gute Figur zu machen und Deine Bewerbungsunterlagen noch einmal zu bestätigen, musst Du auf Fallstricke achten. Die erkläre ich Dir noch.


Einladung bestätigten


Du solltest, sobald Du die Einladung gelesen hast, die Zusage an die Firma machen. Man wartet in der Personalabteilung auf Deine Rückmeldung. Die sollte zügig erledigt werden.


Wenn Du das erledigt hast, vergiss nicht, Dir den Termin in Dein Handy und zuhause in den Kalender einzutragen. (Hört sich vielleicht pingelig an, aber ich habe in meiner Tätigkeit schon erlebt, dass der Termin "versemmelt worden ist".


Jetzt kommen wir zu diesen Fragen/Fallstricken:

  • Wie bereitest Du Dich auf das erste Kennenlerngespräch vor?

  • Was willst Du anziehen?

  • Welche Fragen möchtest Du Dir schon notieren?

  • Auf welche Fragen solltest Du vorbereitet sein?

  • Wie gut kennst Du die Firma schon?


Vorbereitung ist Alles!


  1. versuche so viel wie möglich, über das Unternehmen in Erfahrung zu bringen

  2. vielleicht kennen Dein Vater/Deine Mutter oder Freunde den Betrieb schon?

  3. was stellt der Betrieb her, oder welche Dienstleistungen bietet das Unternehmen an?

  4. hast Du Dir bei der IHK schon den entsprechenden Ausbildungsrahmenplan angeschaut?

  5. schreib Dir Fragen auf, die Du dem Ausbilder/der Ausbilderin unbedingt stellen möchtest

  6. frag nach dem Ergebnis Deines Tests, gerne gibt man Dir dazu Auskunft, wie Du abgeschnitten hast

  7. zieh Dich so an, wie Du jeden Tag ausschaust, verkleide Dich nicht, das merken die Ausbilder/Personaler und Du wirst Dich womöglich nicht wohl fühlen

  8. Tipp: geh 2-3 Tage vorher noch zum Friseur und achte darauf, dass alles tip-top aussieht,

  9. vergiss Schreibunterlagen nicht

  10. zeige Interesse für das Unternehmen und stelle viele Fragen dazu (vorher notieren, im Internet nachlesen, wenn möglich)


So, Du bist gut vorbereitet und es kann losgehen.


P.S. Sollte der Termin tagsüber während der Schulzeit sein, informierst Du rechtzeitig die Schulleitung über diesen Termin, nimm die Einladung dazu mit. Man wird Dich dafür frei stellen.


  • Melde Dich nach Eintreffen im Unternehmen beim Pförtner und am Empfang, je nach dem.


  • Man holt Dich i.d.R. dann ab. Merk Dir unbedingt die Namen der Ansprechperson, Du wirst das im Gespräch brauchen können.


  • Vielleicht bietet man Dir auch ein Kaltgetränk an. Das darfst Du ruhig annehmen. Mineralwasser verbessert das Denken! ;-))


  • Nach dem Gespräch bist Du wahrscheinlich erst mal "ziemlich fertig". Wenn Du zuhause bist, entspann Dich mit schönen Dingen, die Dir Freude machen. Du hast es Dir verdient.

  • Vergiss aber nicht, Dich am nächsten Tag für das freundliche Gespräch zu bedanken. Am Besten per Email. Das macht einen guten Eindruck und bringst Dich in Erinnerung.


Die Entscheidung, ob Du zum 2. Vorstellungsgespräch eingeladen wirst, steht jetzt aus.


Es kann aber auch sein, dass Dein Unternehmen nach ein paar Tagen bei Dir anruft und Dir vorab eine mündliche Zusage macht. Der Ausbildungsvertrag wird dann aber noch auf sich warten. Dieser muss schriftlich erfolgen und erfordert einige Unterlagen von Dir, die man Dir nennen wird.


Puhh - geschafft:


Die Zusage hast Du schriftlich erhalten und Du bist überglücklich. Meinen Glückwunsch!!

Lehn Dich ruhig mal zurück - das hast Du prima geschafft. Dein ersehnter Ausbildungsberuf ist ein Stück näher gerückt. Du darfst feiern.


Aber, aufgepasst:

Jetzt ist es wieder an der Zeit, dass Du Dich beim Unternehmen meldest und Dich für die Zusage bedankst. Das macht man immer so.


Die Personalabteilung wird Dich ab sofort schriftlich oder auch telefonisch auf dem Laufenden halten, was Deinen Ausbildungsvertrag und die damit verbundenen weiteren Aktionen betrifft.


Ich möchte Dir als angehenden Azubi diese Ratschläge mit auf den Weg geben, damit Deine Ausbildung sorgenfrei und komplikationslos abläuft und mit einer gut bestandenen Prüfung bei der IHK/HWK endet:

  • Sei bitte immer! pünktlich, wenn Du zu spät bist, ruf an!

  • Sei stets motiviert und zeige, dass Du selbständig sein kannst

  • Versuche, bitte immer ehrlich zu sein

  • Sei ein guter Teamplayer

  • Frage stets nach, wenn Du unsicher bist oder nicht mehr weißt, was besprochen worden ist

  • Geh auf andere Menschen wohlwollend zu, egal wie sie aussehen oder woher sie kommen

  • wenn Du krank bist, ruf morgens im Ausbildungsbetrieb sofort an

  • Sei fleißig, von nix kommt nix

  • mach mit, sei kein Außenseiter, aber auch kein Streber

  • halte Dich von der Gerüchteküche fern

  • wenn Du einen Fehler gemacht hast, gib ihn gleich zu, kommt eh raus

  • versuche Dich, nach und nach mit dem Unternehmen zu identifizieren

  • sprich rechtzeitig mit der Personalabteilung, wenn es Probleme in der Ausbildung gibt, das kommt vor und ist manchmal unvermeidlich, man wird Dir helfen

  • bei Schulproblemen, Berufsschule etc. bitte auch mit dem/der AusbilderIn sprechen und Personalabteilung einweihen, bevor diese in der Schule davon Kenntnis erhalten



Zusammenfassung, welche Vorbereitung wichtig ist:

  • Dein fester Wille, diesen Ausbildungsberuf wirklich und tatsächlich lernen zu wollen, weil Du das genau willst!

  • Deine perfekte Bewerbung mit sehr guter Vorbereitung auf Test und Vorstellungsgespräch

  • Deine Identifikation mit dem Ausbildungsbetrieb

  • Deine hohe intrinsische Motivation und großer Lernwille

Das sind die Faktoren, um den Ausbildungsplatz zu bekommen und eine erfolgreiche Ausbildung in ein sehr gutes Prüfungsergebnis münden zu lassen.


Mach was draus!


Ich wünsche Dir einen guten, erfolgreichen Start in die Ausbildung mit dem Ziel, die Prüfung zu bestehen.

Conny Weckauff von lieber-ordentlich


P.S....und wenn ich Dir Fragen beantworten kann oder wenn Du z.B. das Vorstellungsgespräch mit mir üben möchtest, oder wenn es kurzzeitig Probleme in der Ausbildung gibt, melde Dich gerne mit dem Kontaktformular. Wir finden schnell einen passenden Termin, damit Du fit bist.



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